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Ordnung halten für Anfänger

Man sitzt gemütlich auf der Couch und lässt den Feierabend ausklingen, doch dann klingelt es an der Tür. Schock! Wer könnte es sein? Hoffentlich kein Überraschungsbesuch, denn die Wohnung ist wirklich nicht aufgeräumt, denn überall liegen Kleinigkeiten rum und es ist einfach das reinste Chaos hier. Man öffnet die Tür und wie man es schon erahnt hat, Überraschungsbesuch. „Sekunde, komme gleich wieder!“ ruft man schnell noch raus, während man die Tür schlagartig schließt und ins Wohnzimmer rennt, sodass man sich alles schnappt, was auf den Arm geht und das schnell in eine Schublade stopft. Ordentlich ist es immer noch nicht und das wird sich so auch nicht bessern, weshalb wir ein paar Tipps und Tricks für euch haben, die euch etwas mehr Ordnung in eurem Leben verschaffen.

 

Als erstes heißt es Schritt für Schrittvorgehen. Wer sich vornimmt, alles auf einmal und gleichzeitig aufzuräumen, der wird leider nicht weit kommen. Um ein großes Ziel erreichen zu können, muss man Schritt für Schritt das große Ziel auf kleine Ziele herunterbrechen. Zum Beispiel ist es unser Ziel, die Wohnung innerhalb ein paar Tagen komplett aufzuräumen. Als erstes beginnt man dann die Wohnung in die verschiedenen Räume aufzuteilen, dann muss man abschätzen, wie lange man ungefähr dafür brauchen könnte. Seid ehrlich und plant lieber etwas mehr Zeit ein, denn am Ende trödelt man vielleicht doch etwas dabei oder es kommt etwas Wichtigeres dazwischen, was man nicht verschieben kann. Wenn man sich zu wenig Zeit einplant, setzt man sich selber sehr unter Druck und kommt am Ende zu gar nichts. Natürlich muss man sich auch etwas unter Druck setzen, ansonsten passiert wahrscheinlich auch nichts, jedoch sollte man sich nicht überschätzen. Am besten fängt man dort an, wo man die meiste Zeit verbringt, sodass man schnell ein gutes Ergebnis sieht und somit motiviert für weitere Räume ist. Zwischendurch darf man sich auch eine kleine Pause gönnen, jedoch sollte das nicht ausarten, sodass man am Ende nicht mehr weitermacht. Man sollte sich dafür am besten einen Wecker stellen, dann verliert man die Zeit nicht aus den Augen und fühlt sich dazu gezwungen, weiter zu machen.

Jetzt ist es auch wichtig, dass alles seinen eigenen Platz hat. Jede Kleinigkeit, sollte seinen festen Platz in der Wohnung haben, sodass am besten später keine Krimskrams-Schubladen entstehen und dort alle Sachen durcheinanderfliegen. Vielleicht muss man einigen Dingen noch einen Platz zuweisen oder erstmal einen Platz schaffen, jedoch ist das sehr wichtig. Wer das nicht einhält, tendiert dazu, Schubladen mit allmöglichen ungeordneten Kram zu führen. Am Ende findet man wichtige Dinge nicht wieder, weil sie keinen eigenen Platz haben und somit sucht man Ewigkeiten danach, wird frustriert und wütend, sodass meistens noch mehr Unordnung durch das Suchen nach diesem bestimmten Gegenstand entsteht.

Es ist auch wichtig, beim Aufräumen Entscheidungen zu treffen. Wenn man schon mal dabei ist, dann kann man nebenbei auch aussortieren. Wenn man etwas in der Hand hat, wo man sich in diesem Moment fragt, warum man es überhaupt besitzt, dann sollte man überlegen, ob man es vielleicht aussortiert. Innerhalb einer längeren Zeit sammeln sich so viele Dinge an, die man vielleicht gar nicht mehr braucht oder auch eine längere Zeit nicht mehr benutzt hat. Man sollte zwischendurch immer mal wieder aussortieren, sodass man sich danach gleich viel besser fühlen kann. Hierbei ist es wichtig, dass man ehrlich zu sich selbst ist, da wir Menschen oft dazu neigen, Dinge behalten zu wollen, da man sie bestimmt irgendwann mal gebrauchen könnte. Damit ist jetzt Schluss! Man sollte klare Entscheidungen treffen, die man auch nicht aufschiebt. „Darüber muss ich erst nochmal nachdenken…“ gibt es ab jetzt nicht mehr, denn die Entscheidungen sollte man sofort treffen, da der erste Gedanke meistens der aus dem Bauch heraus ist und somit oft eine gute Entscheidung ist. Wer weniger Dinge hat, der kann auch weniger Unordnung produzieren und gleichzeitig fühlt sich der Kopf auch viel freier an.

Gerade im Arbeitsalltag ist es schwierig, wenn eine große Unordnung im Kleiderschrank herrscht. Meistens entsteht die größte Unordnung, wenn man sich nicht entscheiden kann, was man anziehen soll und deswegen ist es wichtig, Ordnung im Kleiderschrankzu haben. Man sollte darauf achten, dass er immer ordentlich ist und alles am richtigen Fleck ist. Man sollte sich sein eigenes System im Kleiderschrank aufbauen, zum Beispiel eine Ecke extra für Arbeitskleidung oder nach Farben sortiert, sodass man besser und schneller die Kleidung kombinieren kann. Auch zwischen Winter- und Sommerkleidung sollte man unterscheiden, denn im Hochsommer braucht man nicht seinen extradicken Pullover. Natürlich kann das Wetter im Sommer ganz unterschiedlich sein, weshalb man nicht alle Pullis auf den Dachboden räumen sollte. Zwei oder drei dünne, leichte Pullis dürfen gerne im Kleiderschrank für den Sommer bleiben, aber nicht mehr, denn ansonsten verliert man schnell den Überblick.

Wer vergesslich ist, der kann sich To-Do Listenschreiben. Aber das ist nicht nur etwas für vergesslich, sondern hilft generell dabei, sich die Ziele vor den Augen zu halten. Gleichzeitig löst es Glücksgefühle und Motivation aus, wenn man erledigte Dinge von der Liste streichen kann. Am besten hat man die Liste unterteilt in „Jetzt sofort/heute“, „In nächster Zeit/Diese Woche“ oder „Irgendwann/Diesen Monat“, denn so weiß man, womit man anfangen sollte. Natürlich fängt man mit dem Punkt „Jetzt sofort/heute“ an, denn das sind die wichtigsten Dinge, die erledigt werden müssen. Die Dinge, die man irgendwann mal erledigen will, kann man immer mal abarbeiten, jedoch sollte man darauf achten, dass man diese Aufgaben nicht vergisst.

Es gibt die „3 Minuten-Regel“, die im Alltag sehr hilfreich sein kann. Das Prinzip ist ganz einfach: alles, was man innerhalb 3 Minuten schaffen kann, wird sofort erledigt. Man schiebt somit viel weniger auf, schafft gleichzeitig für mehr Ordnung im Haus und man kann sich viel besser auf andere Dinge konzentrieren, weil der Kopf nicht mit unerledigten Sachen, die man aufgeschoben hat, beschäftigt ist. Sei es die Jacke, die man direkt weghängen kann, die benutzten Kosmetikprodukte wegzuräumen oder kurz den Esstisch abzuwischen. Alle anderen Dinge, die vielleicht etwas mehr Zeit benötigen, die kann man sich auf einen Zettel schreiben (am besten mit einem Datum bis wann man es erledigt haben möchte) und somit leert man seinen Kopf, trotz dessen vergisst man diese wichtigen Dinge nicht.

Man sollte sich jeden Abend vor dem Schlafen gehen 10 Minuten Zeit nehmen, um die Wohnung aufzuräumen. Wenn man das einhält, wird es gar nicht dazu kommen, dass die ganze Wohnung total unordentlich ist. Außerdem schläft man so viel besser und gleichzeitig hat man einen besseren Start in den Tag, da der Kopf einfach frei ist und man sich direkt viel wohler fühlt. Am Morgen sollte man die 3-Minuten Regel einhalten, denn nur so wird die Wohnung sich in einem guten Zustand nach der Arbeit befinden.

 

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