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Schönheitsschlaf – was man beachten sollte

Schlaf ist wichtig, dass wissen wir alle. Im Durschnitt sind acht Stunden Schlaf sehr wichtig für den Körper, damit er sich erholen kann. Es hat auch einen Grund, warum der Schlaf in der Nacht auch gerne Schönheitsschlaf genannt wird, denn im Schlaf wird ein Hormon ausgeschüttet, welches dafür sorgt, dass sich die Haut viel besser und schneller regenerieren kann. Gleichzeitig sorgt zu wenig Schlaf oftmals für schlechte Laune, Konzentrationsschwierigkeiten oder blasse, trockene Haut. Jedoch kommt es aber auch darauf an, dass man richtig schläft, denn Schlaf kann auch dick machen oder für dauerhafte Falten sorgen, dass will doch keiner, oder? In diesem Beitrag informieren wir euch über alles Wichtige, was man über den Schönheitsschlaf wissen muss.

 

Trockene und blasse Haut durch zu geringer Luftfeuchtigkeit passiert schnell während der kalten Jahreszeit, wo sehr viel geheizt wird und deshalb ist es wichtig, dass man darauf achtet, dass genügend Luftfeuchtigkeit im Raum ist. Vor dem Schlafen gehen sollte man am besten zehn Minuten einmal den Raum durchlüften, in dem man schläft, denn mit frischer Luft schläft man viel besser. Dazu kann man noch Schälchen mit Wasser befüllt aufstellen oder auch den Wäscheständer zum Trocken ins Zimmer stellen, denn das erhöht die Luftfeuchtigkeit und die Haut trocknet nicht so stark aus.

Am besten stellt man nachts ein Glas mit frischem Wasser neben das Bett, denn wenn man nachts Durst bekommt, kann man diesen gleich stillen oder man trinkt es direkt nach dem wach werden, sodass der Körper direkt mit Wasser versorgt wird und man frisch in den Tag starten kann. Über Nacht verliert der Körper relativ viel Wasser, indem man schwitzt, weshalb man direkt den Wasservorrat im Körper nachfüllen muss.

Zu wenig Schlaf kann auch dick machen. Im ersten Moment klingt das vielleicht komisch, jedoch steigt der Ghrelinspiegel und der Leptinspiegel sinkt, wenn man weniger als fünf Stunden schläft, denn dadurch werden die Hormone durcheinandergebracht. Das Ghrelinhormon ist für den Hunger zuständig und Leptin ist für die Sättigung zuständig. Wer viel Leptin im Blut hat, ist gesättigt und hat weniger Hunger.

Bei zu wenig Schlaf ist das also andersherum, sodass der Ghrelinwert erhöht ist und der Leptinwert niedriger, denn das führt am Ende zu mehr Hunger. Das führt dazu, dass man tagsüber deutlich mehr Hunger hat und dem wahrscheinlich auch nachgeht, weshalb man viel mehr isst, als der Körper eigentlich braucht, wenn man genug Schlaf abbekommt.

Auch die Schlafposition spielt eine wichtige Rolle, denn so können Falten entstehen. Gerade Seitenschläfer zerknautschen ihr Gesicht oder Dekolleté im Schlaf, denn die Schwerkraft drückt auf das Gewebe. Auf Dauer können dadurch natürlich kleine Fältchen entstehen, jedoch bleiben diese Falten ein Leben lang. Somit sollte man Versuchen, in Rückenlage zu schlafen. Wer das nicht kann, der sollte auf alle Fälle ein Satin- oder Seidekissenbezug verwenden, denn die helfen beim Reduzieren der Knitterfältchen im Gesicht.

Auch kaputte Haare können entstehen, wenn man die nicht in einem leichten Zopf zusammenbindet oder man sollte darauf achten, dass man nicht darauf liegt. Denn ansonsten bricht die Struktur der Haare und es kann besonders schnell Spliss entstehen. Auch Schuppen können durch die Reibung auf dem Kissen entstehen.

In der Bettwäsche sammeln sich über Nacht Schweiß, Hautschuppen und Milben an. Klingt schon nicht so toll, deshalb sollte man auch spätestens nach zwei Wochen die Bettwäsche waschen und wechseln. Kissen sollte man jedoch öfter waschen, denn unser Gesicht ist viel sensibler als der Rest unserer Haut. Wer nicht regelmäßig wechselt, kann mit Unreinheiten rechnen.

Am besten eigen sich glatte Stoffe wie Seide oder Satin, denn diese führen zu weniger Reibung, sodass die Haut und Haare geschont werden.

Viele haben sich bestimmt schon mal gefragt, warum es verschiedene Gesichtscremes für den Tag und für die Nacht gibt, das ist ganz einfach zu erklären: Tagsüber braucht unsere Haut eine leichte Pflege, die auch im besten Fall uns vor den UV-Strahlen schützt. Sie soll uns vor Schmutz und anderen Umweltfaktoren schützen, während wir tagsüber unterwegs sind. Die Creme für die Nacht enthält bestimmte Wirkstoffe, die der Haut bei der Regeneration unterstützen. Gerade nachts regeneriert sich die Haut etwas besser und schneller, weshalb man auch darauf achten sollte, dass man sein Gesicht vor der Creme gründlich reinigt. Es sollte vom Schmutz und Make-up befreit werden, denn ansonsten werden die Poren verstopft, sodass der Talgabfluss nicht gesichert ist und das sorgt dafür, dass Pickel entstehen und man eine unreine Haut bekommt.

 

Wie findet man nun die richtige Zeit zum Schlafen gehen und wie viel Schlaf der eigene Körper braucht heraus? Das ist ganz einfach: man sollte auf seinen Körper anhören. Also sollte man erst dann schlafen gehen, wenn man auch wirklich müde ist. Trotzdem sollte man vorher schon auf Laptop, Smartphone oder auch den Fernseher verzichten, denn das hält uns automatisch wach. Die Lichter, die auf uns strahlen, sagen unseren Körper, dass wir noch wach bleiben sollen und gleichzeitig kann der Kopf nicht richtig abschalten. Es ist wichtig, dass unser Kopf nicht ständig im Stress ist und daher sollte man auf etwas anderes wie zum Beispiel Meditation, ein Buch lesen oder auch Sport machen umsteigen. Sport macht uns im ersten Moment vielleicht etwas wacher, aber dem anderen hilft es, sich auszupowern und dadurch wird er sehr müde, sodass er kurz danach gut und erholsam schlafen kann.

Auch herauszufinden, wann man aufstehen sollte, da muss genauso auf den Körper hören. Natürlich können die meisten nicht auf ihren Wecker verzichten, da sie zu einer bestimmten Uhrzeit morgens bei der Arbeit, bei der Schule oder bei der Uni sein müssen, weshalb man tagsüber auf seinen Körper hören sollte. Fühlt man sich fit und leistungsfähig? Natürlich ist man die ersten Minuten nach dem Aufstehen noch müde, aber was sagt der Körper eine Stunde später? Auch ein Mittagstief ist völlig normal, dem darf man auch mal nachgeben und zwanzig Minuten schlafen. Jedoch sollte man nicht länger schlafen, denn ansonsten fühlt man sich danach total schlapp und man wird einfach nur noch unproduktiv. Wer einen erholsamen Schlaf haben möchte, der sollte auch Störfaktoren wie Uhren, heiße Temperaturen, Licht oder laute Geräusche versuchen auszuschließen. Denn je mehr man gestört wird, desto unruhiger wird der Schlaf und man fühlt sich am nächsten Tag nicht erholsam.

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