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Sport machen! #Motivation finden

Wir alle kennen es: man kommt nach einem harten Arbeitstag nach Hause und möchte einfach nur noch mit einer Decke auf die Couch. Es sich gemütlich machen vor dem Fernseher und die Lieblingsserie schauen. Dabei etwas leckeres Essen, aber kochen? Lieber eine ungesunde Pizza bestellen, die hat man sich doch nach so einem harten Tag verdient? Doch dann kommt der Gedanke hoch, dass man ja schon so lange nicht mehr im Fitnessstudio war. Man bezahlt jeden Monat für nichts. Deshalb sollte man mal wieder hingehen, aber abends sind da doch so viele Menschen… und es ist draußen so kalt, man mag doch gar nicht rausgehen. Der innere Schweinehund – unser größter Feind. Er ist immer da und ihn zu überwinden oder mehr überlisten, ist viel schwieriger. Doch wir haben Tipps und Tricks, wie ihr euch selbst zu mehr Sport überreden könnt, euren inneren Schweinehund überwinden könnt und gleichzeitig Motivation für mehr Sport zu machen zu finden.

 

Warum willst du Sport machen?

Erstmal muss man einen Grund finden, warum man überhaupt Sport machen will. Jeder hat seinen eigenen Grund, den er für sich finden muss. Wenn er jedoch keinen Grund findet, ist es auch nicht all zu sinnvoll, sich ständig zum Sport zwingen zu müssen. Vielleicht ist es die falsche Sportart. Es gibt sehr viele verschiedene Sportarten mit denen man mehr fit werden kann, einen guten Ausgleich finden oder einfach nur etwas Abwechslung in den Alltag zu bringen.

Vielleicht will man etwas mehr Ausdauer und Kraft gewinnen oder man will endlich seine Bikinifigur erreichen. Vielleicht will man auch einfach eine Abwechslung, einen Ausgleich zum Alltag. Man lebt nur noch für die Arbeit, denn in seiner Freizeit ruht man sich nur aus und hat nichts Besonderes vor. Mache dir bewusst, warum du zum Sport gehst und am besten schreibt man sich das selbst auf, sodass man es sich wieder angucken kann, wenn die nötige Motivation fehlt. Halte dir dein Ziel vor den Augen, sodass du dich jeden Tag daran erinnern kannst.

Große Ziele in kleine Ziele zerbröckeln

Am liebsten möchtest du nächste Woche zwanzig Kilo verlieren und auch nie wieder zunehmen, oder? Dein Ziel ist es zum Beispiel zwanzig Kilogramm in kürzester Zeit abzunehmen. Dieses Ziel wird dich unheimlich unter Druck zu setzen, denn du müsstest auf einmal deine komplette Routine verändern und dein Leben umstellen. Du müsstest direkt sehr viel Disziplin haben, die man nicht von dem einen Tag auf den anderen aufbauen kann. Der Mensch braucht mindestens 21 Tage in folge, um eine neue Routine zu einer Gewohnheit werden zu lassen. Man sollte sich erstmal kleine Ziele setzen, bei diesem Beispiel könnte man ganz klein anfangen, indem man erstmal anfängt. Das ist der erste und wichtigste Schritt dabei. Um keine Motivation zu verlieren, sollte man sich jeden Tag aufs Neue erinnern, warum man es macht. Man kann auch eine Art Tagebuch führen, entweder schriftlich oder mit Fotos, sodass man die Veränderungen sehen kann, auch wenn man immer denkt, dass sich nichts bisher verändert hat. Natürlich wird es etwas Zeit dauern, bis man Unterschiede und Veränderungen sehen kann. Man setzt sich zum Beispiel täglich Ziele, wie zum Beispiel eine gesunde Mahlzeit am Tag oder jeden Tag mindestens zwei Liter trinken, denn auch eine gesunde Ernährung ist wichtig, wenn man abnehmen will. Ein wöchentliches Ziel könnte sein, dass man mindestens viermal in der Woche Sport macht. Man muss sich gar nicht vorschreiben, welche Art von Sport, sondern einfach das man Sport macht und somit fitter wird. Das kann sich auch steigern, wenn man sich bereit dafür fühlt. Am Ende des Monats kann man sich vornehmen, abgenommen zu haben. Man sollte sich keine festen Zahlen setzen, denn das sorgt für Druck und Stress. Man sollte stolz auf sich sein, auch wenn man nur einen Kilogramm abgenommen hat. Das ist doch schon ein toller Anfang! Selbst wenn man anfangs nichts abgenommen hat, dann wird die Zeit dafür schon kommen. Vielleicht sollte man seine kleinen Ziele nochmal überdenken und stärker daran arbeiten.

 

Es ist wichtig, sich eine neue Routine aufzubauen

Um eine Gewohnheit zu schaffen, muss man es 21 Tage am Stück machen, damit es das Gehirn als etwas Alltägliches abspeichert. Natürlich soll man nicht 21 Tage sich völlig verausgaben, jedoch ein bisschen Sport jeden Tag tut dem Körper gut. Wer nicht jeden Tag joggen oder ins Fitnessstudio gehen will, der kann auch mal eine Fahrradtour oder ein Besuch im Freibad einrichten, da das auch guter Sport für den Körper ist. Am besten legt man sich einen Sportplan an, den man natürlich auch spontan etwas abändern kann, aber so muss man am Tag nicht so viele Entscheidungen treffen und kommt gar nicht erst dazu, darüber nachzudenken, ob man überhaupt Sport machen möchte. Man kann sich auch schon seine Sportkleidung rauslegen, damit man auch hier nicht groß in das Grübeln kommt. Gleichzeitig kann man den Sport auch etwas in den Alltag mit einbauen, wenn man zum Beispiel morgens und abends beim Zähne putzen eine Sportübung ausführt oder lieber mal die Treppen anstatt den Fahrstuhl nehmen. In seiner Mittagspause kann man einen kleinen Spaziergang einbauen, der einem gleichzeitig mehr Energie danach verspricht. Man kann zum Einkaufen mit dem Fahrrad fahren oder sogar zu Fuß gehen anstatt das Auto zu nehmen. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie man seinen Tag sportlicher gestalten kann. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, diese verändern auf Dauer sehr viel im Alltag.

 

Sich selber belohnen

Klingt anfangs vielleicht etwas komisch, jedoch sollte man auch an sich selbst denken und sich dafür belohnen, was man tut. Es muss nicht immer etwas Materielles sein, es kann auch ein leckeres Essen sein oder etwas Schokolade am Abend. Auch ein Tag frei hast du dir mal verdient, denn der Körper braucht Regeneration. Die Muskeln müssen sich mal ausruhen, sodass auch du mal wieder zur Ruhe kommst. Denn man soll trotzdem noch ein vollwertiges Leben führen und keinen Verzicht spüren müssen. Wer sich nicht mit Essen belohnen will, der kann sich neue Sportklamotten kaufen, denn die versprechen gleichzeitig mehr Motivation Sport zu machen, weil man seine neue Kleidung gleich ausprobieren möchte.

 

Generell ist es einfach wichtig, dass man sich nicht aufgibt und seine Ziele nicht aus den Augen verliert. Es ist selbstverständlich, dass man nicht immer genügend Motivation zum Sport machen hat und das ist auch in Ordnung, jedoch zählt hier der Wille und die Kraft durchzuhalten. Meistens ist es so, dass wenn man erstmal damit angefangen hat, es gar nicht so schlimm ist, wie man es sich vorgestellt hat.

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