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UV-Nagellack – bis zu 3 Wochen halt

Schöne, gepflegte Fingernägel sind für die meisten Frauen ein muss. Gerade schöne Fingernägel zählen zu einem gepflegten Aussehen, jedoch ist das immer zeitaufwendiger, als einem das lieb ist. Normaler Nagellack muss alle zwei bis drei Tage erneuert werden. Gleichzeitig dauert es sehr lange bis die einzelnen Schichten getrocknet sind. In dieser Zeit kann man nichts machen, denn ansonsten kommt man noch irgendwo gegen und es könnte eine Stelle entstehen, sodass man bei diesem Nagel nochmal von vorne anfangen muss. Eine andere Methode sind Gel- oder Acrylnägel, welche man sich im Nagelstudio machen lassen kann. Diese Nägel halten zwischen drei bis fünf Wochen, je nachdem wie schnell die eigenen Nägel nachwachsen. Dieser Prozess dauert leider zwei bis drei Stunden, je nach Nagelstudio und ist natürlich auch nicht gerade günstig. Man kann mit mindestens 30€ rechnen, was man dann ungefähr alle drei bis fünf Wochen zahlen muss. Diese Nägel sind natürlich deutlich stabiler und dienen als Verstärkung des eigenen Naturnagels, weshalb sie eine bessere Methode als normaler Nagellack sind.

Mittlerweile gibt es jedoch eine neue Methode, den UV-Nagellack. Dieser ist wie ein normaler Nagellack aufgebaut, jedoch wird er unter einer UV-Lampe erst fest und ist dann in einem Gelähnlichem Zustand. Ein weiterer wichtiger Unterschied ist, dass dieser UV-Nagellack auch bis zu drei Wochen hält. Entfernen kann man ihn mit einem Aceton Remover, in der die Nägel ungefähr zehn Minuten einwirken, sodass er sich mit einem speziellem Pusher-Tool entfernen lässt. Die Methode mit dem UV-Nagellack wird auch in einigen Nagelstudios angeboten, jedoch kann man diese auch ganz einfach Zuhause machen, was natürlich auch günstiger ist. Gleichzeitig ist diese Methode nicht sehr zeitaufwendig, denn wenn man es selber macht, dann braucht man ungefähr 45 Minuten dafür.

 

Schritt 1: Als erstes muss man die Naturnägel vorbereiten, das heißt die Nagelhaut zurückschieben und die Reste entfernen. Dann die Naturnägel mit einer Feile in die gewünschte Form feilen. Hier ist es wichtig, dass es schon die endgültige Form ist, denn der UV-Nagellack wird später nicht noch in Form gefeilt, sondern einfach nur aufgetragen und ausgehärtet. Auch der Naturnagel sollte etwas angefeilt, zum Beispiel mit einem Buffer, werden, damit der UV-Nagellack später Halt auf dem Naturnagel findet. Zum Schluss entfetten man die Nägel nochmal, indem man mit einer Zelette, die mit etwas Cleanerflüssigkeit angefeuchtet wurde, über die Nägel geht.

Schritt 2: Nachdem die Nägel schon in die gewünschte Form gefeilt und entfette wurden, trägt man nun die erste Schicht UV-Nagellack auf. Die erste Schicht nennt sich „Base“, genauso wie bei einem normalen Nagellack, jedoch muss diese Schicht je nach Hersteller 30-60 Sekunden unter der UV-Lampe ausgehärtet werden. Ganz wichtig ist es, die Schwitzschicht, die nach dem Aushärten entstanden ist, nicht entfernt wird, denn die sorgt für den Halt zwischen den Schichten des UV-Nagellacks.

Schritt 3: Nun ist der Farblack an der Reihe. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob er sich nur für eine Farbe oder ein ganzes Design entscheidet. Wer sich für ein Fullcover mit einer Farbe entscheidet, der trägt eine dünne Schicht des UV-Nagellacks in der gewünschten Farbe auf. Das muss dann je nach Hersteller 30-60 Sekunden in der UV-Lampe ausgehärtet werden. Meisten muss dann noch eine zweite Schicht der Farbe aufgetragen werden, die dann wieder für 30-60 Sekunden in der UV-Lampe aushärten muss. Auch hier soll die Schwitzschicht nicht entfernt werden.

Schritt 4: Nun wird es Zeit für die letzte Schicht:  der Top-UV-Nagellack. Es ist theoretisch wie der Topcoat eines normalen Nagellacks nur als UV-Lack. Er versiegelt die Nägel und sorgt dafür, dass der Farblack darunter nicht abplatzt. Hier gibt es auch mehrere Arten, denn nicht nur Glanzlacke sind zu kaufen, sondern auch matte oder ähnliches. Der Top-UV-Nagellack wird aufgetragen und man sollte hier darauf achten, dass er den Nagellack darunter verschließt, sodass nicht abplatzen kann. Auch diese Schicht des UV-Nagellacks muss dann wieder 30-60 Sekunden unter der UV-Lampe aushärten. Danach muss mit einer Zelette, die mit dem Cleaner befeuchtet wurde, die Schwitzschicht entfernt werden.

Schritt 5: Pflege für die Nägel danach ist genauso wichtig, weshalb man ein Nagelöl verwenden sollte. Man sollte es am Rand des Nagels, wo sich die Nagelhaut befindet, auftragen, sodass die Nägel weiterhin gut wachsen und gepflegt sind. Das sollte man ungefähr einmal wöchentlich wiederholen, um den Nägeln eine gute Grundlage zu bieten.

Vorteile:

+Haltbarkeit(Gerade die Haltbarkeit ist immer wichtig, da man meistens nicht die Zeit dazu hat, sich alle paar Tage die Fingernägel zu lackieren. Man hat also bis zu drei Wochen schön lackierte Nägel.)

+Kosten(Auch die Kosten sind deutlich geringer als im Nagelstudio, natürlich etwas teurer als normales Nagellack. Jedoch sind das einmalige Kosten, denn wenn man einmal die Produkte dafür hat, dann kann man sie erstmal aufbrauchen. Es gibt auch vergünstigte Startersets, wo alles was man dafür braucht, beinhaltet ist. Man braucht eine UV/LED-Lampe, Zeletten, Cleaner, Nagelfeile, Buffer, Base-Lack, Top-Lack und einen beliebigen Farblack. Zum Entfernen braucht man den Aceton-Remover und das Pusher-Tool. Die meistens Startersets kosten um die 50€.)

+Aussehen(Auch das Aussehen sieht hochwertiger aus, denn Gelnägel sind meistens sehr dick und auf Anhieb kann man erkennen, dass sie unecht sind. Beim UV-Nagellack kann man selbst die Dicke der Schichten entscheiden. Gleichzeitig glänzt er sehr schön, schöner als ein normaler Nagellack.)

+Unkompliziert(Auch für Anfänger ist das Prinzip schnell zu verstehen und einfach umzusetzen. Man muss sich nur an die Schritte halten, dann funktioniert es sehr gut. Man muss die aufgetragenen und ausgehärteten Schichten nicht mehr bearbeiten, was bei richtigen UV-Gel anders ist. Man feilt die Nägel vorher in die richtige Form, sodass es ganz einfach ist, den UV-Nagellack schön aussehen zu lassen.)

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